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Vor rund zwei Jahren hatte ich einen EDV-TIPP veröffentlicht, der zu
recht vielen Leserbriefen geführt hatte. Damals ging es um das Thema
Bei (MP3-)Musik bin ich persönlich ein recht kritischer Hörer. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass ich Musik sehr wenig zur "Berieselung" nutze. Wenn ich Musik höre, konzentriere ich mich auch auf das, was ich da höre und da habe ich dann auch einen bestimmter Qualitätsanspruch. MP3-Musik ist bei mir deshalb auch im normalen Alltag nicht zu finden. Doch keine Regel ohne Ausnahme. ;-) Stellen Sie sich eine Party oder eine sonstige Feier vor und Sie haben das Haus voller Leute und um die Musik wollen Sie sich nicht kümmern, dann ist sicher Musik in Form von MP3 mit 128 kbps die richtige Wahl. Doch wo bereitet man die MP3-Stücke auf? Wo spielt man sie ab? Aufbereiten / zusammenstellen kann man sie sicher sinnvoll nur am PC. Doch wollen Sie einen PC mit in den Partyraum nehmen? PCs werden zwar hinsichtlich ihrer Wohnzimmertauglichkeit immer besser, doch nur zum Abspielen einen PC ins Wohnzimmer zu stellen, der via LAN mit einem Server im Arbeitszimmer oder Keller verbunden ist, schien mir persönlich nicht angemessen und einfach noch zu laut. Nun wäre die Variante
Ja, mag sein - wenn es denn funktioniert. Zu den
Grenzen hatte ich ja schon in einem entsprechenden EDV-TIPP mit dem Titel
Nicht gerade das, was ich mir unter einer komfortablen Lösung vorstelle. Und auch vorbereitete CDs oder DVD mit MP3-Musikstücken fand ich nie besonders erstrebenswert. Die Zeit, die ich zur Zusammenstellung der Musik benötige, ist einfach verschwendete Zeit.
Mehr oder weniger durch Zufall war ich über ein
Produkt gestolpert, dass sich
Nun gut, "etwas" übertrieben haben da die Werbeleute wohl schon. Mit einem Kofferradio kann ich daheim an jedem Ort Musik hören. Bei einem "Player", der 230 V Netzspannung, Cinch-, oder Toslink-Verbindungen zur Stereoanlage und vor allem einen LAN-Anschluss benötigt, wird das schon etwas schwerer. ;-) Und der Preis? Der lag, als ich das System zum ersten mal sah, mit 399,- Euro noch deutlich über meiner Schmerzgrenze. Doch zwischenzeitlich wird der AudioTron AT100 für 299,- Euro angeboten. Ob Ihnen das ein solches System wert ist, mögen Sie selbst entscheiden. Ich werde versuchen, es kurz vorzustellen und Ihnen die notwendigen Hintergrundinfos für (m)eine Entscheidung zu geben. Die Kabel sind schnell angeschlossen, zumal ein Netzwerkkabel und ein Cinchkabel zum Lieferumfang gehören. Für meinen Testaufbau habe ich sowohl die Cinch-Ausgänge als auch die digitale S/P DIF – Schnittstelle via Toslink-Kabel beschaltet.
Die auf CD beiliegende Software ist recht gut strukturiert
und die Einstellungen sind auch mit geringen Netzwerk- oder gar Englischkenntnissen über das Setup-Programm und/oder den "AudioTron Web Server" - der via Internet-Explorer bedient wird - schnell vorgenommen.
Abgespielt wird - nach Spezifikation - MP3 bis 320 kbps (8-44,1 kHz Samplingrate), MS WMA von 32 - 192 kbps (22,05 - 44,1 kHz) und WAV PCM; 16 Bit (von Mono 8kHz bis Stereo 44,1kHz).
Als nette Beigabe kann der AudioTron
nach Herstellerangabe auch so genannte "DRM"-geschützte
Files abspielen. Leider konnte ich das in Ermangelung eines entsprechenden
Files nicht testen. Was sich hinter dem Begriff DRM
(Digital Rights
Management) verbirgt, ist aber noch nicht so klar und eindeutig definiert.
Digital Rights Mangement Systeme (DRMS)
ermöglichen es, vereinfacht gesagt, digitale Inhalte kopiergeschützt zu
verbreiten, um via DRMS eine individuelle Abrechnung der Nutzung zu
ermöglichen.
Die Bedienung des AudioTron ist sehr intuitiv und ich muss sagen, dass ich das 38-seitige Handbuch fast gar nicht benötigt habe. Auf der linken Seite finden sich Bedienelemente, die an einen Kassetten- oder Video-Recorder erinnern:
Auf der rechten Seite befindet sich ein Drehknopf, den man auch drücken kann.
Nach einer Anmeldung bei
Ein sich rotierender Balken ganz rechts im Display zeigt an, dass die Suche noch läuft. Nach Herstellerinformationen soll der AudioTron ca. 30.000 Titel verwalten können. Getestet habe ich das mangels Masse nicht. ;-) Neugierig war ich natürlich auf das Internet-Radio. Hat man sich für einen Sender entschieden, so sieht man neben der Datenrate und der Samplingfrequenz den Titel des Stücks und die "Sendeanstalt":
Die Qualität der Wiedergabe von Internet-Radio-Sendern ist als gut bis sehr gut zu bezeichnen. Auch bei niedrigen Datenraten klingt die Wiedergabe sonorig und ansprechend (Grundlage war die Firmware 3.2.25) Auffällig war bei der Kopfhörer-Wiedergabe ein ganz feines fast unmerkliches "Fiepsen" im Hintergrund. Da der so überhaupt nicht zum übrigen Eindruck passte, habe ich mir das Gerät einmal im Detail (von innen) angesehen: Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass man das System hätte deutlich kleiner bauen können:
Aber dann hätte es nicht so schön in eine Schrankwand zu den normalen CD-Playern oder den Verstärkern gepasst.
Wer mehr über das Innenleben erfahren will, dem
sei die Webseite
So auf den ersten Blick war der hohe Ton nicht näher zu bestimmen. Ich habe darum einmal sowohl den Cinchausgang, als auch den Kopfhörerausgang (der den Cinchausgangs abschaltet) unter die Lupe genommen. Im Prinzip ist das das gleiche Signal. Zur Analyse habe ich mir nur das Rauschen des Ausgangs angesehen, also es wurde dabei keine Musik wiedergegeben.
Auffällig war dabei eine Spitze zwischen 15 und 16 kHz. Nun gut, viele Leser werden das nicht mehr hören, aber ich höre das (trotz meines Alters) noch problemlos. Schaut man sich die Kurve im Detail an, so kann man bei knapp 16 kHz eine starke Spitze mit dem Piepton im Frequenzspektrum finden.
Da der Player nur für Samplingfrequenzen bis 44,1 kHz gebaut wurde, interessiert uns der Verlauf ab etwa 22 kHz nicht mehr. Ich hatte die Analyse mit einem 96 kHz / 24 Bit-Wandler gemacht und da kommt halt eine Frequenz bis ca. 48 kHz raus. Sehen Sie mir das bitte nach. Die Kurve zeigt aber auch, dass der niederfrequente Rauschanteil recht hoch ist. Meiner Meinung nach zu hoch und bei leisen Musikpassagen etwas störend. Aber das ist Geschmackssache. Festzuhalten ist also der deutlich hörbare Ton zwischen 15 und 16 kHz. Er stört sicher nicht bei lautem MP3-hören, aber bei hochwertigen WAV-Aufnahmen hat er mich sehr gestört. Wo die Ursache liegt, habe ich nicht weiter untersucht. Denkbar wäre als Quelle für den Piepton die räumliche Nähe des Kopfhörerausgangs zum (Schalt-)Netzteil.
Schaut man sich das unter der o.a. URL
veröffentlichte
Möglich wäre auch, dass die Störung
ein Ergebnis der Taktfrequenz von der Hauptplatine selbst ist. Wie dem auch
sei: Der Ton ist für MP3-Hörer unkritisch - für jemanden der ein Violinen-
oder Klavierkonzert mit dem Gerät hören will, ist er einfach störend. Wir nutzen die Gelegenheit und nehmen die Platine des AudioTrons näher unter die Lupe. Ins Auge fällt ein EP7312-CV-90 von Cirrus Logic (mit einem integrierten ARM720 Prozessor mit 90 MHz) den man auch in tragbaren CD/MP3-Playern findet und einen Aufkleber auf der Platine mit einem Hinweis auf eine Windows CE - Kernel Version. Also nichts mit Linux. ;-) Obwohl der Chip neben MP3, WMA auch "AAC compression/decompression" unterstützt, spielt der AudioTron kein "Advanced Audio Coding"-Signal ab. Schade eigentlich. Aber er ist auch hinsichtlich der Sampling-Frequenz, die auf 44,1kHz beschränkt ist, nicht gerade auf MPEG der höheren Güte ausgerichtet. Das mögliche Frequenzband wird relativ sauber (entsprechend der 44,1 kHz Samplingfrequenz) übertragen:
Die Quelle war hier ein Weißes Rauschen, das als WAV mittels Magix Samplitude Pro erzeugt wurde. Hier das Original:
Und auch eine als WAV vorliegende Sinusfrequenz wird sehr sauber wiedergegeben (hier in der Abbildung eine Frequenz von 1.000 Hz mittels Soundkarte über den Cinch-Anschluss aufgezeichnet).
Beim Hören von MP3-oder WMA-Files bin ich schlicht begeistert. Problem bereitete mir allerdings das Abhören von WAV-Files - also Files mit einer deutlich höheren Datenrate. Ein WAV-File mit einer Länge von 18,28 Minuten (Classic Digital - Carl Orff; Cour d'Amours) brachte den Player schlicht aus dem Tritt. Sobald der Buffer, also der Zwischenspeicher, in dem sich ein Teil des Songs befindet, leer gelaufen war (nach ca. 25 sec.) war die Musik nur noch stockend zu hören. Das Problem ist aber unabhängig von der Länge des Songs. Auch bei 2 oder 3 Minuten langen WAV-Files trat das Problem auf. Der Player signalisiert mir, dass das File zwar nur mit einer Geschwindigkeit von 1.411kb bei 44kHz abzuspielen sei - aber geschafft hat es das leider nicht. Eine Rückfrage bei der Vertriebsfirma brachte als Ergebnis, dass das Problem innerhalb meines LANs zu suchen sei. Mein Netzwerk oder mein Server sei einfach zu langsam. Alternativ konnte ich eine andere Firmware testen. Aber auch da kam der Audio-Stream nur stotternd aus der Anlage. Das Handbuch des AudioTron schreibt für das Ethernet folgende Spezifikationen vor: 10BaseT (10 Mb/s Ethernet) oder 10/100BaseT running TCP/IP. Nicht kompatibel mit Fast Ethernet 100BaseTX (100Mb/s). Das bedeutet das System beschränkt sich auf max. 10 Mb/s. Nun hatte ich 10/100BaseT - Karten in meinen Rechnern und einen Router der auch dieser Spezifikation entsprach. Um sicher zu sein, dass das Problem nicht bei mir lag, habe ich mein LAN genauer untersucht. So wurden die Kabel, die Ethernetkarte des beteiligten Rechners und der Router gewechselt. Ohne jedwede Verbesserung. Mit dem Befehl "ping <Rechner> -n 100 -l 2048" habe ich mir die Antwortzeiten in meinem Netzwerk angesehen. Das Ergebnis war im Prinzip an allen angeschlossenen Rechner gleich und sah etwa so aus: "Ca. Zeitangaben in Millisek.: Minimum = 0ms, Maximum = 14ms, Mittelwert = 0ms". Wurde der AudioTron angesprochen, so stieg die Zeit auf "Minimum = 0ms, Maximum = 41ms, Mittelwert = 10ms". Das ist im Prinzip eigentlich vollkommen unkritisch, aber wenn man die Paketgröße etwas steigerte und z.B. einen "ping <Rechner> -n 100 -l 4096" abschickte, so meldet das Protokoll für den AudioTron: "Pakete: Gesendet = 100, Empfangen = 89, Verloren = 11 (11% Verlust), Ca. Zeitangaben in Millisek.: Minimum = 13ms, Maximum = 55ms, Mittelwert = 13ms". Einen Teil der großen Datenpakete nimmt der AudioTron also gar nicht an. Um sicher zu gehen, dass es auch wirklich am AudioTron lag, habe ich den AudioTron einfach durch ein Notebook ersetzt. Das Ergebnis war wie erwartet: "Minimum = 0ms, Maximum = 14ms, Mittelwert = 0ms" und keines der 100 losgeschickten Pakete ging verloren. Ergänzend habe ich dann noch über den gleichen Weg (vom Datenserver zum Notebook) das o.a. File von der "Classic Digital - CD" via WinAmp (Ver 5.02 lite) und alternativ mit dem MediaPlayer Classic (Ver 6.04.09.1128) wiedergegeben. Und dann habe ich noch einen draufgesetzt und aus dem Internet gleichzeitig ein 8 MB großes File geladen und dann noch parallel diesen Text hier geschrieben und gespeichert und was soll ich sagen: Mein "File-Server" und mein Netzwerk sind nicht zusammengebrochen und das Notebook hat das File schön brav ohne Unterbrechung wiedergegeben. Also lag das Problem nicht an meinem Netz, sondern am AudioTron. Wo im Detail, habe ich nicht erforscht. Zu vermuten ist da ein Problem bei der Zwischenspeicherung im "Eingangsbuffer" oder/und bei der "Autonegotiation", dem "automatischen Aushandeln" der Ethernet-Parameter. Durch die Verwendung von unterschiedlichen Komponenten in einem solchen LAN stellt sich immer die Frage der Kompatibilität. Einige Komponenten wollen mit 10 andere mit 100 Mbit/s kommunizieren; einige "half" andere "full duplex". Erstrebenswert ist es natürlich immer, die max. mögliche Geschwindigkeit bei großer Sicherheit zu nutzen. Damit dies die beteiligten Komponenten in einem solchen Netzwerk aushandeln können, wurde im Rahmen des Fast-Ethernet-Standards das so genannte Auto-Negotiation-Protocol (ANP) festgeschrieben. Es basiert meiner Kenntnis nach auf dem von National Semiconductor entwickelten Nway-Protokoll. So, und wenn sich nun ein LAN-Teilnehmer hier nicht ganz genau an die Norm hält, so kommt es ggf. zu den o.a. Störungen. Nun folgte -wie Sie sich denken können- ein recht intensiver Mailaustausch mit dem Lieferanten, der mir nach einigem Hin und Her den Hinweis gab, dass es auch bei ihm im Netz Probleme geben würde, wenn der AudioTron gleichzeitig mit einem "MicroLink dLAN" von Devolo im Netz sei. Ich bekam also erneut einen AudioTron mit der Bitte, das doch mal im Hinblick auf das parallele Powerline - dLAN-System zu prüfen. Der neu gelieferte AudioTron identifizierte sich - wie auch das alte System - mit der Firmwareversion 3.2.25 und siehe da, obwohl ich an meiner Hardware-Konfiguration nichts aber auch wirklich nichts geändert hatte, spielte das System einwandfrei meine WAV-Files ab - auch mit dem eingebundenen Powerline-System. Leider war das bei mir nicht dauerhaft reproduzierbar. Nachdem ich die zur Verfügung stehende Firmware-Version 3.2.25 (09.02.2004, 14:51), die als BETA bezeichnet wird, über die Originalversion mit gleicher Bezeichnung drüber-geflasht hatte, bekam ich keine WAV-Files mehr abgespielt. Ob die Ursache in der Firmware lag, oder einfach an der Tatsache, dass ich den AudioTron zwischenzeitlich mal vom Netz genommen hatte, vermag ich nicht zu sagen. Da die Firmware wirklich identisch war, denke ich, wird es ein Netzwerkproblem gewesen sein. Trotz mehrmaligem Neustart und der Reduzierung des Netzwerkes auf File-Server, Ethernetkarte, Kabel und Router (sowie dem systematischen Austausch aller Netzwerkkomponenten) bekam ich keinen ungestörten Kontakt zum AudioTron und damit die WAV-Files nicht mehr störungsfrei abgespielt.
Die Firma
Ich will nicht ausschließen, dass es wirklich so ist (kein Mensch ist
unfehlbar und ich sicher auch nicht), aber was wollen Sie als Kunde denn noch
wechseln, wenn Ethernetkarte, alle Kabel und Router getauscht wurden und das
nicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt hat? Sie sollten also im
Zweifel von Ihrem Rückgaberecht gebrauch machen. Versuchen wir nun abschließend dennoch eine Bewertung: Der AudioTron beschränkt sich -wie bereits geschildert- bei der Wiedergabe von Soundfiles auf 44,1 kHz bei der Samplingfrequenz. Soundfiles (MPEG oder WAV) mit 48kHz oder 96 kHz und auch AC3 kann er nicht abspielen. Für komprimierte Files (MP3 bis 320 kbps (8-44,1 kHz Samplingrate) und Microsoft-WMA von 32 - 192 kbps) und das Internet-Radio ist es jedoch ein gutes Gerät mit ausgezeichneter Menüführung und (bis auf den Piepton bei knapp 16 kHz) empfehlenswert. Für WAV-Files will ich das System aus den o.a. Gründen nicht bewerten.
Durch die generelle Beschränkung auf 44,1 kHz bleiben Ihnen jedoch bestimmte Internet-Sendungen
verborgen. So z.B. die, die über diesen Standard
hinausgehen, wie z.B. Sendungen von
und damit qualitativ hochwertigen Sound übertragen. Man muss jedoch fairer Weise sagen, dass die meisten Übertragungen von so hochwertigem Sound mit normalem DSL (768 kbit/s Downstream) nur stockend kommen. Man muss schon einen "guten" Tag erwischen, oder eine schnelle DSL-Leitung haben (> T-DSL 2000 mit 2.048 kbit/s), damit der Sound ohne Störungen übertragen wird. Also, betrachten Sie das bitte nicht als den Regelfall. Dieser wird sicher vom AudioTron hinreichend abgedeckt. So, und nun die Frage aller Fragen: Lohnt so ein System oder gibt es preiswertere Möglichkeiten. Ja und nein muss hier die Antwort lauten.
Wenn jemand einen alten PC mit Soundkarte rumstehen hat und sich nicht daran
stört, dass seine Kiste laute Lüfter- oder Festplattengeräusche von sich gibt,
so kann er ein solches System auch problemlos in seinen Partykeller oder in
sein Wohnzimmer stellen. Dann, ja dann kostet das alles nichts. Mit einem
LAN-Anschluss können Sie dann auf
Wer jedoch einen neuen PC mit guter Soundkarte dafür einsetzen will, kommt mit 299,- Euro sicher nicht zurecht und ein PC passt sich auch nicht so ideal in die Reihe der anderen HiFi-Geräte ein, zumal ihm meist auch eine Fernbedienung fehlt. Die Frage, die sich der ambitionierte Video/Audio-Fan stellt, ist jedoch, ob ein solches System auch den Bedürfnissen von Morgen ausreicht. Eine mögliche Alternative wäre ein Mini-PC (Mini-Barbone), der heute als Kombination von Stereoanlage, DVD-Player und Computer in einem Gehäuse angeboten wird. Und das schon zu einem Preis von rund 380,- Euro kpl. mit AMD Duran 1800, 60 GB-Festplatte und DVD-Laufwerk.
Oder alternativ einer dieser neuen "Media-Center PCs" wie z.B. den
Nun gut, zur Ehrenrettung des AudioTron muss man sagen, dass man den Preis für
die Hardware mit 299,- Euro nicht isoliert sehen darf. Zu den reinen
Hardwarekosten gibt es auch eine Dienstleistung in Form der Bereitstellung der
entsprechenden Informationen über die verfügbaren Internetradio-Sender. Eine
solche Dienstleistung will auch erbracht werden, zumal das Angebot weit über
die
Wo wir gerade noch beim PC waren. Zum Lieferumfang vom AudioTron gehört auch eine ganz interessante Software mit dem Namen "AudioStation".
oder aus der immer aktuellen DAT-Datei als ASCII-String auslesen. Also, so richtig leicht habe ich Ihnen die Entscheidung mit diesem Bericht nicht gemacht, aber ich denke, Sie haben einen ganz guten Überblick über den AudioTron bekommen. Für mich persönlich stimmten hier einfach Preis und Leistung nicht. Ich gestehe aber auch, dass mein Qualitätsanspruch über das Maß des normalen MP3-Hörers deutlich hinausgeht.
Abschließend noch einen "Geheimtipp" für alle die Radiohörer, die
zwar eine Flatrate haben, sich aber den
AudioTron nicht leisten wollen oder können:
Schauen Sie sich mal
Hier finden Sie so ziemlich alles was irgendwo "sendet". Da sind die aktuellen
"Hör-URLs" zwar nicht so schön aufgelistet wie bei
Weiterführende Links
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